Archiv Junges Ensemble

Rhein Zeitung 29.08.2016
Die Marabu-Regisseure Tina Jücker und Claus Overkamp haben mit ihrem Jungen Ensemble einmal mehr eine Meisterleistung abgeliefert. Die Balance zwischen Absurdität und Ernsthaftigkeit funktioniert hervorragend, transportiert eindringlich die Zerrissenheit einer Generation, die unbeschwert leben möchte und zugleich nicht länger wegschauen kann.

Bonner Rundschau vom 29.08.2016
Mit dem Jungen Ensembe Marabu hätte der Autor Gerhard Meister keine besseren SchauspielerInnen finden können, um seiner Botschaft Gehör zu verschaffen.

schnüss, das Bonner Stadtmagazin 09/2015
Wie ein Puzzle fügen sich Choreographien, Zeichnungen, Fotos und Live-Bilder zu einem großen Portrait der menschlichen Missverständnisse und abgrundtiefer Paranoia zusammen. Eine packende und faszinierende Inszenierung.

schnüss, das Bonner Stadtmagazin 10/2014
Das sollte man keinesfalls verpassen. Denn die Belohnung ist ganz großer Theaterzirkus.

Bonner Generalanzeiger vom 03.09.2013
Momente, die einen packen und nicht wieder loslassen. Das mögen für jeden andere sein, die Auswahl ist groß.

schnüss, das Bonner Stadtmagazin 11/2013
Atemlos und voller Akrobatik steuert die Inszenierung zielsicher auf die Klippen des Lebens zu. Antworten stehen nicht am Ende dieses grandiosen Theaterspektakles. Aber Fragen findet man viele: laute und schrille, aber auch leise, versteckte, ganz hinten, am Rande und wie nebenbei.

Bonner Generalanzeiger vom 28.08.2012
Selten erlebt man das Schwere im Leichten mit solch luftiger Spiel-Energie. Selten wird die melancholische Lebens- und Liebesmüdigkeit der einsamen Königskinder mit so viel poetischem Witz präsentiert. ”Leonce und Lena” vom Jungen Ensemble Marabu kann sich mit Inszenierungen an großen Theatern messen lassen. Ein echtes Meisterstück.

schnüss, das Bonner Stadtmagazin, 10/2012
Bereits mit der “Woyzeck” Inszenierung 2010 hatte das junge Ensemble Marabu fulminant die betörende Brisanz von Büchners Dramatik bewiesen. Mit “Leonce und Lena” gelingt dem Marabu nun ein ähnlicher Geniestreich.

Bonner Rundschau vom 30.08.2010
Mit einer Vielzahl beeindruckend choreografisch arrangierter Bilder fesselt die hervorragende Woyzeck-Inszenierung der Jungen Bühne im Theater Marabu. Mit fast schon beängstigender Präzision setzt die Inszenierung die ewig gleichen menschlichen Abgründe in ergreifende Schwarz-weiß-Bilder um. Der Woyzeck des Ensembles der Jungen Bühne entfaltet seine schauspielerische Sprengkraft ungehindert im leeren Raum der Assoziationen und ist in seiner gewaltigen Schlichtheit auch ein erfolgreiches Plädoyer für ein Theater, das ganz auf schauspielerische Ausdruckskraft und das Spiel der Körper setzt.

kultur – magazin der Theatergemeinde Bonn 10/2010
Mit Büchners Woyzeck- Fragment hat die Junge Bühne der Marabus sich erneut als eins der bundesweit besten Theater seiner Art präsentiert. Unter der künstlerischen Leitung von Tina Jücker und Claus Overkamp ist eine Inszenierung entstanden, die selbst Bühnenprofis vor Neid erblassen lässt.

Aus der Laudatio des “Bundestreffens Jugendclubs an Theatern 2011
Fast nie sieht man eine derart konzentrierte, in jede Szenenfaser hinein ausziselierte Regiearbeit. Jeder kleinste Moment, wirklich jeder dieser unzähligen orginellen Einfälle ist hier von augenreibender Stimmigkeit. Und nur ganz selten sieht man einen derart bitteren psychologischen Befund wie den von Büchners Woyzeck so dicht an den Jugendlichen wie in dieser, ja, meisterlichen Arbeit.

Bonner Generalanzeiger  vom 17.08.2009
Jetzt  schon eine Empfehlung für jedes Theatertreffen.

Bonner Rundschau vom 18.08.2009
Eine Inszenierung, die mit einfachen Gestaltungsmitteln und Einfallsreichtum besticht.

Bonner Rundschau vom 14.08. 2007
Der Jungen Bühne ist ein Stück geglückt, so spannend und überraschend wie das Leben selbst.

Bonner Generalanzeiger vom 14.08.2006
Sie beweisen so viel Mut zur ganz individuellen femininen Selbstironie und toben so lustvoll durch ihren kleinen Schwanensee, dass die Jungs sich warm anziehen und ihnen gleich mal eine SMS schicken sollten.

KÄNGURU Stadtmagazin
Mit Leidenschaft fragen sie nach dem Sinn von Erlösungen und demonstrieren das oft Groteske auf der Suche nach dem Märchenprinzen mit so viel Witz, dass kaum ein Auge trocken bleibt. Spielerisch und mit Leichtigkeit verhelfen sie ihrem Publikum zu neuen Perspektiven – einfach wunderbar.

Bonner Rundschau vom 14.August 2006
S.O.S. Schwanensee ist ein Fest voller frecher und tragigkomischer Bilder. Schwanensee als Trash-Ballett.

BonnerGeneralanzeiger vom 24.05.2004
Eine ungewöhnlich präzis gearbeitete Aufführung!  

Bonner Rundschau vom 10.9.2002
Es gelingt der Inszenierung, die Aufmerksamkeit der Zuschauer bis zur  Schlussminute zu fesseln, nicht zuletzt aufgrund des vor Engagement nur so sprühenden, facetten- und ideenreichen Spiels des jungen Ensembles. Neun  verschiedene Liebeserklärungen, neun verschiedene Annäherungsversuche leiden und  leben die Zuschauer mit.

Radiobeitrag von SWR 2 „ Kultur vom Land“ vom 07.08.2000 von Thomas Rath.
Die Euphorie und Spielfreude der jugendlichen Schauspieler stellt so manches Stadttheaterensemble mühelos in den Schatten, und wenn zuletzt die acht leeren Stühle auf der Bühne stehen, im grellen Scheinwerferlicht, und bis eben von Personen belebt, dann erfährt der Zuschauer das leider so seltene Glück, nicht nur einen anregenden Theaterabend erlebt zu haben, sondern darüber hinaus an jenen sensiblen Punkten berührt worden zu sein, die eigenartigerweise die allerpersönlichsten und gleichzeitig die allgemeinsten sind.

Aus der Jurybegründung zum Theatertreffen der Jugend
Mit „ZwischenZeit“ hat die Gruppe ein Stück erabeitet, das in der Theaterarbeit mit und von Jugendlichen als beispielhaft gelten darf.