Altersempfehlung: 15+

Das Leben, eine Bühne, auf der zehn junge Menschen zusammentreffen, um den „leeren Raum“ zu füllen mit den Rollen ihres Lebens.  Doch bevor es losgeht, ist klar: der „leere Raum“ ist nie leer, sondern bereits voller Bedeutungen, Erwartungen, Projektionen, Abhängigkeiten und Begrenzungen. Die Frage „Wie leben und warum?“ wird so zu einer Frage des Widerstands gegen Normierungsversuche.

Die Spieler*innen des Jungen Ensemble Marabu begeben sich auf einen Trip durch die Wirklichkeit der Möglichkeiten.
Auf ihrer Suche nach den Spielräumen und der Kunst des richtigen Lebens im Falschen, treffen sie auf allerlei allegorische Figuren:
Die Zeit, die nicht still steht und den Dichter nervös macht.
Das Telefon, das unter dem Verdacht steht, für ein Marktforschungsinstitut zu arbeiten oder für die NSA.
Der Fremde, der am Ende im Raum steht und dem ein Empfang bereitet werden soll.
Einfacher wird’s nicht, das ist offensichtlich, doch was bleibt ist die Hoffnung auf „Glänzende Aussichten“.

„Aber wenn wir gewusst hätten / Dass die Wirtschaft wild werden würde / Wie sie wild dann wurde / Ohne ein Gegenmodell / Und dass die Welt immer größer werden würde / Und gleichzeitig kleiner und ähnlicher scheinbar / Während die Ungleichheiten wachsen / Dass dann das Internet kommen würde / Und alle über alles informiert potentiell…“

Eine Produktion des Jungen Ensemble Marabu.

Gefördert von:

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Autor: Martin Heckmanns
Künstlerische Leitung: Jücker/Overkamp
Lichtdesign: Bene Neustein
Spiel: Sarah Braun, Philipp Distler, Kai Gerschlauer, Leandra Hoffmann, Charlotte Kaldenhoff, Joshua Koch, Alexander Preis, Aaron Schicht, Paula Veenema, Lea Weber
Dauer: ca. 70 Minuten
Premiere: 01.09.2017
Rechte: Suhrkamp Theater Verlag
Probenfotos: Claus Overkamp