Theater Marabu auf Bolivien-Tour

 

Theater spielen auf bis zu 4.100 Metern über dem Meeresspiegel. Das  werden wir während unserer Theaterreise  vom 5. April bis 10.Mai in Bolivien tun. Gemeinsam mit Schauspieler*innen aus La Paz arbeiten wir weiter an dem Stück AGUA,  das während der Weltklimakonferenz in Bonn in einer ersten Fssung entstanden ist. Das fertige Bühnenwerk wird Ende April in La Paz aufgeführt und zwar anlässlich der Feierlichkeiten zur südamerikanischen Kulturhauptstadt.

Das zweisprachige Theaterprojekt wurde 2017 von den Kulturämtern der Städte Bonn und La Paz initiiert. Zunächst konnten fünf Schauspieler aus La Paz nach Bonn eingeladen werden. Die bereits entstandenen Szenen wurden anlässlich der Weltklimakonferenz und dem 15-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Bonn und La Paz im November 2017 vor Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aufgeführt. In der zweiten Arbeitsphase in La Paz geht es darum, an die Bonner Erfahrungen anzuknüpfen, das Stück fertig zu stellen und an die Bühnen in La Paz anzupassen.

Das fertige Stück wird vom  26.- 29. 2018 in La Paz präsentiert. Anschließend geht das bolivianisch-deutsche Ensemble auf Tour. Station gemacht wird in Cochabamba, Sucre und Santa Cruz. Das Projekt wird maßgeblich gefördert durch Engagement Global NRW und unterstützt durch den Verein Bonn-La Paz.

 

 

„Und auch so bitterkalt“ ausgewählt als „Junges Theater NRW 2018/19“!

In der vom Kultursekretariat NRW geförderten Spielreihe „Junges Theater NRW“ werden je Spielzeit bis zu fünf Theaterproduktion von einer Jury ausgewählt, die durch NRW touren. Mit dabei in der Spielzeit 2018/19 ist unsere Inszenierung des Romans „Und auch so bitterkalt“ von Lara Schützsack. Wir freuen uns mit dieser ausgewöhnlichen Inszenierung dabei zu sein.

Hier das vollständige Programm mit allen weiteren Informationen für Veranstalter und Veranstalterinnen.

Junges Theater 2018 – 2019

Theater als Ort der Freiheit


Das Theater für junges Publikum beschreibt das Theatermagazin „Die Deutsche Bühne“  (02/2017) als „Ort der Freiheit“ und postuliert „ …eine klare Sicht auf unsere Gesellschaft und die ernst gemeinte Einladung, gemeinsam mit dem jungen Publikum aus dem Theater einen Ort zu machen, der sich die Freiheit nimmt, Kunst zu machen. Einige Theater- macher tun dies bereits. Und das nicht erst seit gestern und mit beachtenswerten Ergebnissen.“ Dazu ghören auch „… eigenständige Häuser wie das Bonner Theater Marabu inklusive seines Jungen Ensembles, das zuletzt mit Gerhard Meisters „In meinem Hals steckt eine Weltkugel“ ebenfalls einen entschlossenen Schritt in Richtung Spartenöffnung vorgelegt hat und das mit einem jugendlichen Partizipationsprojekt, das gleichermaßen klug wie politisch Stellung zur aktuellen Weltlage bezieht.“

Hier der vollständige Artikel

 

Theater Marabu erhält den INTHEGA Preis 2015

Inthega Preis

Das Theater Marabu erhält den Kinder- und Jugendtheaterpreis des INTHEGA-Vorstands für richtungsweisendes Kinder- und Jugendtheater. In der Laudatio heißt es:

„Es ist ein Vergnügen heute ein professionelles freies Theater auszuzeichnen, das seit über zwanzig Jahren mit großem Engagement seinen künstlerischen vielfältigen Weg in viele Richtungen sehr zielstrebig geht. Faszinierend ist neben der immer ernsthaft betriebenen künstlerischen Arbeit in viele ganz unterschiedliche Richtungen die Kreativität, die allem zu Grunde liegt.“

Der Preis der „Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.“ wird seit 2009  einmal jährlich im Rahmen der INTHEGA-Herbsttagung verliehen und ist undotiert.
Die Preisverleihung fand am 19. Oktober in Bielefeld statt.

Weitere Infos unter www.inthega.de

Der ASSITEJ Preis 2015 geht an das Theater Marabu

Verband der Theater für junges Publikum würdigt Engagement für die Kunst für Kinder und Jugendliche.

Assitej Preis webDas Theater Marabu aus Bonn, vertreten durch die Gründer Tina Jücker und Claus Overkamp, wurde für seinen Beitrag zur Entwicklung der Theaterlandschaft in Deutschland geehrt. Als freies Theater wirkt das Theater Marabu seit vielen Jahren impulsgebend sowohl im Bereich der Regie als auch in der Theaterpädagogik. Es entwickelt neue Wege des Wissenstransfers ebenso wie kulturpolitisch zukunftsweisende Kooperationsformen, so Laudatorin Jutta M. Staerk, künstlerische Leiterin des COMEDIA Theaters in Köln.

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