Die Kunst kommt zurück

Hier noch ein Kommentar aus der FAZ zum Festival „Starke Stücke“, wo wir „Master of Desaster“ draußen auf verschiedenen Schulhöfen gespielt haben.

„Wie unter den pandemische Bedingungen Theater im öffentlichen Raum geht und gerade für diejenigen, die anderthalb Jahre viel zu kurz kamen und nun die bedrohteste Gruppe sind, die Kinder, zeigt derzeit in ganz Rhein-Main das Festival „Starke Stücke“.
Wer etwa noch dabei sein kann, wenn die „Master of Desaster“ vom Bonner Marabu Theater Kinder und Erwachsene gleichermaßen hinreißen, zum Lachen bringen und zur Auseinandersetzung mit ganz persönlichen Corona-Sorgen, der lernt eine Menge darüber, wie das gehen kann. Und freut sich, wenn Passanten stehen bleiben und einfach nicht mehr wegschauen können.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 06.07.2021

Kunst im öffentlichen Raum kehrt zurück (faz.net)

 

„Master of Desaster“ eröffnet Festival Starke Stücke

Wir freuen uns, am 2.Juli um 10:15 auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule, Schwalbach a. Ts.,  die Sonderausgabe des Festivals „Starke Stücke“-Open Air mit unserer gerade zur Premiere gebrachten Produktion „Master of Desaster“ eröffnen zu dürfen.

Wir freuen uns auf viele Zuschauer*innen, auf Freunde und Kolleg*innen und endlich wieder spannende, humorvolle und berührende Momente draußen im Theater.

Hier die Programmübersicht: StSt_Open-Air_Programmflyer_web

Und hier eine aktuelle Kritik aus der Schnüss, das Bonner Stadtmagazin, Heft Juli 21

„Ein so aufregendes wie versöhnliches Stück Open Air-Theater voller Blasmusik und heiterer Choreographie ist dem Theater Marabu geglückt. »Master of Disaster« weist weit über die aktuellen Sorgen und Probleme hinaus und konfrontiert die Krise einfach mit mächtig Komik, ohne Ernst und Schrecken zu übertünchen. Und das tröstet ungemein. „

Hier der ganze Artikel:  Schnüss_07_2021

Ein Fall für den Superdetektor

„Die tolle Truppe vom Straßenunterhaltungsdienst kümmert sich um Mülltonnen, saubere Straßen und Plätze und überhaupt um alle Sorgen. Mit Laubbläser, Desinfektionsspritze (sorgt bei heißem Wetter auch für Abkühlung), Besen und Greifzangen ist ihr blaues Straßenreinigungsmobil bestückt. Absperrband und farbige Signalkegel sichern ihre Einsatzorte. Und wenn sie mal wieder einen Plastikbecher in die Tonne gekickt haben, gibt es den verdienten Applaus. Die „Master Of Desaster“ des Theaters Marabu im Blaumann mit „M.O.D.“-Logo singen bei der Arbeit auch gern ein fröhliches Liedchen oder machen Blasmusik. … . Unter dem Kommando von Claus Overkamp (Basstrommel) marschieren Silas Efler (Tuba), Tobias Gubesch (Posaune), Julia Hoffstaedter (Klarinette), Tina Jücker (Saxophon) und Leonhard Spies (Trompete) wie eine mediterrane Banda munter in den Kampf gegen den Unrat. Ihre chaplineske Abfallbeseitigungs-Choreografie ist ein herrlicher Spaß.

Hier der ganze Artikel vom GA, Feuilleton, vom 17.06.21  MOD Kritik GA

Das fabelhafte Bonner Theater „Marabu“ begeistert bei den Ruhrfestspielen

„Verschlagenheit, Verlogenheit, Eifersucht, Berechnung, Brutalität, Dreistigkeit – all die negativen menschlichen Eigenschaften in den heute noch gültigen Märchenklassikern entlarvt das Marabu-Quartett auf sensationell kindgerechte Art. Nur, dass eben hier nicht der Wolf vermenschlicht wird, sondern all die anderen Tiere, die das Bild vom bösen Raubtier unreflektiert weiter vermitteln und sich dabei gleichzeitig Grillfleisch und Currywurst Schranke zwischen die Kiemen schiebt. „Ist der Bär böse, weil er verspeist den Fisch? Was kommt denn bei dir auf den Tisch?“
Damit klärt sich am Ende, auch dank einer rührenden Kinderstimme aus dem Off, die Frage, ob wir den Wolf wirklich vernichten müssen: „ Man braucht keine Angst vor dem Wolf zu haben. Der ist wirklich nicht böse. Der hat viel mehr Angst vor uns als wir vor ihm.“
Und egal, ob man nun für oder gegen die Ansiedelung des Wolfes in unseren Breitengraden ist: Der verdiente Applaus ist dem Theater Marabu sicher. In einer einzigen Schulstunde zu vermitteln, dass kein Wesen von Natur aus schlecht ist und dass man die Dinge stets hinterfragen sollte, das ist echte Kunst. Chapeau!

Hier die ganze Kritik der Recklinghäuser Zeitung vom 02.06.2021 zu unserem Online Gastspiel im Rahmen der Ruhrfestspiele. Kritik Ruhrfestspiele

Unglaublich aber wahr!

Am 25/26.04.21 hatten wir unsere ersten Live Aufführungen vor Kindern in diesem Jahr!

Danke an Georg und Gabi und dem ganzen Team vom  TAK in Liechtenstein, die uns mit „Hast du schon gehört?“ zu sich eingeladen und wieder einmal liebevoll umsorgt haben. Wir haben uns pudelwohl gefühlt und das Erlebnis, in drei Vorstellungen vor bis zu 50 (!) Kindern spielen zu dürfen, war umwerfend.

„Aufklärend. Kinder und Erwachsene genossen eine zauberhafte Stunde, durchwoben von zeitloser Weisheit“ (Volksblatt vom 26.04.2021)

Hier die vollständige Kritik: Volksblatt_2021_04_25_RezensionHastDuschongehört

Theater Marabu zu den Ruhrfestspielen 2021 eingeladen!

Mit „Utopie und Unruhe“ haben die Ruhrfestspiele die diesjährige Festspielsaison, in der die Ruhrfestspiele ihr 75. Jubiläum begehen, überschrieben. Das Programm kreist um die Frage, inwiefern die Unruhe, die die Gesellschaft erfasst hat, eine Chance ist, sich neu darüber zu verständigen, was unser Zusammenleben ausmachen soll und welche Utopien wir als erstrebenswert erachten. Es umfasst 90 Produktionen mit rund 210 Veranstaltungen. Beteiligt sind mehr als 650 Künstler*innen aus rund 20 verschiedenen Ländern, darunter u. a. aus Frankreich, Polen, Belgien, Griechenland, Spanien, Großbritannien Deutschland, Japan, dem Kongo, der Elfenbeinküste, den Niederlanden, Indien, Australien, der Slowakei, Schweden, der Schweiz und der Türkei.

Der Festivalleiter Olaf Kröck schreibt zum Programm:

„Wir befinden uns schon seit geraumer Zeit in einer Phase der Unruhe. Wir sehen weltweite Verwerfungen in politischen Systemen, Kräfteverschiebungen globaler Machtverteilung, ein Verlust der Verständigung über die Frage was Fakt ist und was Fake. Unruhe bedeutet aber auch, etwas ist in Bewegung, in Gang gesetzt. Dynamik entsteht. Kunst, Kultur und Theater sind in diesen Zeiten wichtiger denn je. Wir brauchen sie, um neue Blickwinkel zu bekommen, Fremdes wirken zu lassen, Unbekanntes auszuhalten.“

Die eingeladene Musiktheater-Produktion „Hast du schon gehört?“ von Theater Marabu greift diese Fragen zu Fake und Fakten auf und spielt mit viel Humor und Musik mit der Angst vor dem Fremden und entführt raffiniert in die Welt der Märchen, Gerüchteküchen und Fake News.

Hoffentlich zu sehen in der Zeit vom 25. – 27.Mai 2021 in der Halle König Ludwig1/2 in Recklinghausen.  Spieltermine

Weitere eingeladene Produktionen kommen u. a. vom Theater der Jungen Welt (Leipzig), Jungen Ensemble Stuttgart, Jungen Theater Bremen und vom Jungen DT.

Hier die Pressemitteilung im Bonner Generalanzeiger vom 10.04.2021  Einladung_marabu_Ruhrfestspiele

Durchbruch in der Brotfabrik!

Durchbruch im Erdgeschoss der Brotfabrik: Dahinter liegen 283 Quadratmeter des ehemaligen Getränkemarktes. Ein neuer Raum für Kunst und Kultur.

Bonner Generalanzeiger, Boulevard, vom 21.03.2021.
Hier der ganze Artikel: 2021-03-20_Brotfabrik_Vorstand_im_GA[24212]

 

Am 20.März ist Welttag des Theaters für junges Publikum.

Erfolgreiche Film-Premiere des Teen Ensemble Marabu!

„Von Anfang bis Hände“ heißt der Kurzfilm, der aus der Not entstanden ist, weil Theaterproduktionen zur Zeit nicht möglich sind. Das TEM hat aus der Not eine Tugend gemacht!
Hier ein paar Stimmen der Zuschauer*innen aus dem Chatverlauf (chronolgische Reihenfolge) zur online Premiere vom 06.03.3021.

: SUPER!!!!!!
: Toll!!!!!
: Großartig !!!!!
: Applaus! Applaus! Gratulation an das Team! Ich bin total beeindruckt!
: Danke ihr Lieben, das war richtig toll!
: Hat uns sehr gefallen, schön dass ihr aus der Situation was tolles heraus improvisiert habt!
: Sehr sehr gut!!!!
: Hat uns super gefallen! Tolle Umsetzungsideen! Beifall!!!
: Sehr berührend.
: Mega. Das war ganz toll :-)!!!
: Sehr ansprechend und authentisch. Wunderschön.
: Wow, richtig cool!!
: 👏👏👏👏
: NOCHMAL!!!
: 👏👏👏🚀🚀🚀🎉 Applaus! Applaus!
: Sau schön !!
: witzig, kreativ, cool
: Super!👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼
: ja es war wirklich sehr toll, ideenreich und super animiert! Toller Film😋😉🥳🥳
: wie viel Aussage mit so wenigen, sehr originellen filmischen Mitteln!
: 👏👏👏👏👏👏👏👏
: Super 👍👏👏👏
: richtig gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
: Applaus! Applaus! Applaus!
: berührend und bezaubernd
: totall schön umgesetzt mit den Bildern. gerade auch wenn jemand die sprache nicht so gut versteht
: Ganz großartige Idee!! Tolle künstlerische Umsetzung!!! Tolles Ensemble!!
: Sowas haben wir noch nicht gesehen. Total super
: Ich muss leider gehen. Vielen Dank und liebe Grüße
: Danke, dass Ihr uns die Möglichkeit gegeben habt, etwas Theaterluft zu schnuppern und Teil dessen zu sein. Ich bin sehr berührt!
: Vielen, vielen Dank für die tolle Aufführung!
: Richtig gut umgesetzt! Hat uns super gefallen!
: Wir waren sehr fasziniert über die tolle Darstellung und Technik, insbesondere, weil jeder für sich allein agieren musste. Echt super gemacht, ein Hoch auf alle Darsteller!
: Danke für eure ehrlichen Worte, euren Mut, offen ernsten Themen anzusprechen, die tollen Bilder und die coole Ästhetik!
: Wirklich toll, super Programm für den Samstag Abend 🙂
: Daumen hoch und seid stolz auf euch!!!!

Wie das Theater Karrieren beeinflusst!

Hier eine kleines Interview aus dem Generalanzeiger „Boulevard“ vom 06./07.2.2021 mit Thelma Buabeng, die vor mehr als 20 Jahren im ersten Jungen Ensemble Marabu mitwirkte. Wir erinnern uns sehr lebhaft und gerne an Thelma und freuen uns riesig über ihren tollen Erfolg!!! Thelma Buabeng

Filmpremiere „Von Anfang bis Hände“ vom Teen Ensemble Marabu

Manchmal fühlt die Welt sich so zweidimensional an, als wäre sie aus Papier. Als gäbe es fremde Hände, die alles zu bestimmen vermögen und als wäre man selbst ganz klein und dem Ganzen machtlos ausgeliefert. Der Kurzfilm „Von Anfang bis Hände“ springt durch  Momente im Leben von acht Jugendlichen und befragt diese spielerisch und humorvoll nach Hierarchien, nach Momenten der Macht und Machtlosigkeit.

Wie so vieles haben auch die Proben des Teen Ensembles Marabu in diesem Jahr viele Wendungen genommen. Begonnen haben sie im September, geplant war ein Theater und Video Projekt mit einer Premiere im Februar auf der Theaterbühne. Im Dezember fiel die Entscheidung, das Projekt zu einem Online-Filmprojekt umzuwandeln und gemeinsam einen Kurzfilm zu erarbeiten. Getroffen wurde sich von nun an im Videochat. Es wurde diskutiert, Pläne geschmiedet, Storyboards erstellt, Papier-Räume gestaltet und von zuhause aus mit dem eigenen Handy Probeaufnahmen gemacht. Zum Abschluss wurde im Theater ein Green Screen aufgebaut und einzeln mit den Jugendlichen gedreht. Nun sind wir stolz, trotz der physischen Distanz zwischen uns, gemeinsam diesen Kurzfilm präsentieren zu können!

Online Premiere: Samstag 6.3. und Sonntag 7.3.2021 jeweils um 18 Uhr

Die Premiere findet über die Plattformen Zoom und Vimeo statt. Die Veranstaltung am 6.3. wird aufgezeichnet. Mit der Teilnahme an diesem Termin stimmen Sie dem zu, sowie der eventuellen Veröffentlichung von Ausschnitten auf der Website, sowie der Facebook und Instagram Seite vom Theater Marabu.

Die Teilnahme ist kostenfrei, wir freuen uns über eine kleine Spende.

Nach dem Kurzfilm laden wir herzlich zu einer Nachgesprächs-Premierenfeier ein.
Bitte werfen Sie sich in Schale und stellen sich ein Getränk zum Anstoßen bereit!

 

Zieht euch warm an! Auf einen Punsch mit …

Kulturzentrum Brotfabrik Bonn startet Talkreihe mit Katja Dörner und anderen Bonner Persönlichkeiten.

Wann mussten Sie sich zuletzt richtig warm anziehen? Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf Ihren Alltag aus? Und wie stellen Sie sich Ihr Arbeitsumfeld im Jahr 2030 vor?

In dem neuen, digitalen Talkformat „Zieht Euch warm an! Auf einen Punsch mit…“ richten die im Kulturzentrum Brotfabrik Bonn beheimateten Akteur*innen Fragen wie diese an Persönlichkeiten aus Bonn und der Umgebung. Menschen unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Branchen, mit ganz unterschiedlichem Bezug zu unserer Stadt und ihrer Kulturszene sind es, die das Brotfabrik-Team in ein besonderes Setting lädt: die mitunter zwar zugige Einfahrt vor dem Haupteingang, die jedoch in Zeiten der Pandemie mit reichlich Frischluft und Sesseln, Decken und Punsch zum idealen Ort für Gespräche über die Widersprüche unseres gegenwärtigen Alltags wird.

Für die ersten Folgen konnten neben der neuen Oberbürgermeisterin Katja Dörner die
Soziolog*innen Prof. Dr. Jörg Blasius und Susanne Bell von der Bonner Universität gewonnen werden, die gerade an einer Studie zur Lage der Kulturbetriebe in der Pandemie arbeiten.

Weitere Talkgäste der Reihe werden unter anderem sein: der Bonner Musiker und
Vokalakrobat Christian Padberg und die neue Beueler Bezirksbürgermeisterin Lara Mohn.

Moderiert werden die Interviews abwechselnd von den überregional bekannten, freien
Journalist*innen Nora Abu Oun und Wolfgang Zimmer.

„Zieht Euch warm an! Auf einen Punsch mit…“ wird kostenfrei über Vimeo und die Social Media-Kanäle der Brotfabrik Bonn gestreamt.

www.brotfabrik-bonn.de

Eine besondere Rückmeldung zu „B free“

„Im Nachhinein sind alle Jagdhornbläser froh, teilgenommen zu haben. Wir haben eine andere Welt kennengelernt, sind von äußerst freundlichen und offenen Menschen aufgenommen worden, durften mit z.T.professionellen Schauspielern und Musikern zusammenspielen, haben gelernt, dass man die berühmten fünf Töne des Naturhormns auch in eine komplexe Komposition einarbeiten kann und freuen uns, das Jagd und Jagdhorn dem ein oder anderen in positiver Errinnerung bleiben. Fazit: Es lohnt sich immer, wenn sich Jäger und Jagdhornbläser an kulturellen Ereignissen beteiligen.“ Hier der ganze Beitrag in: Rheinisch-Westfälischer Jäger 11/2020

B free
Eine Musik-Theater-Performance für alle Generationen
Konzept: Frank Heuel, Tina Jücker, Annika Ley, Daniel Ott, Claus Overkamp
Komposition und musikalische Leitung: Daniel Ott // Regie: Frank Heuel, Tina Jücker, Claus Overkamp // Ausstattung: Annika Ley // Leitung Bläserensemble: Paul Hübner
Premiere: 21.08.2020, 18 Uhr, Kottenforst, Bonn
Eine Produktion von Theater Marabu und fringe ensemble e.V. für das Internationale Festival SOUND IN SPACE // Music | Theatre | Festival for all ages im Rahmen von BTHVN2020