„Der Bär, der nicht da war“ erhält Theaterpreis des Landes NRW bei WESTWIND

Die Laudationes der Preisjury (Siemke Böhnisch, Sandrine Grataloup, Christian Schönfelder)
Einen der drei Festival-Preise 2018, dotiert mit 3000 € erhält das Theater Marabu für seine Produktion „Der Bär, der nicht da war“ nach dem Bilderbuch von Oren Lavie in der Regie von Claus Overkamp (in Koproduktion mit Junges Nationaltheater Mannhein und Beethovenfest Bonn).

Wem gehört die Welt? Bevor man daran gehen kann, diese Frage zu beantworten, muss man erstmal da sein, also ankommen. Muss man aufbrechen, um die Welt zu entdecken. Sich selbst entdecken. Und sich in Beziehung setzen zu den anderen, die in dieser Welt leben. Diese Welt- und Selbstentdeckung kann auf ganz viele unterschiedliche Arten passieren. Schön ist es für uns Zuschauer*innen, wenn die Entdeckungsreise auf so poetische, humorvolle und musikalische Weise passiert. Wenn gesungen und gerappt wird, virtuelle Beeren gejagt und Elektro-Dreirad gefahren wird. Sicher, das sind viele unterschiedliche Mittel, die möglicherweise einer Bilderbuch-Dramaturgie geschuldet sind. Aber letztlich sind diese vielen Mittel auch Ausdruck der ganzen Vielfalt der Welt. Und wenn sie so einfach und präzise eingesetzt werden, dann werden sie zum Glücksfall für das Theater. Dazu gibt es eine einfache, aber nicht schlichte Sprache, die auch dank des Übersetzers Harry Rowohlt so philosophisch wie poetisch ist. Die mit Logik und Ordnung spielt, wenn Schön eine Zahl ist oder man nur dann schnell ans Ziel kommt, wenn man langsam macht. Das alles verwebt sich zu einer kurzweiligen Begegnung mit der Welt und dem Theater und vermittelt Lebensfreude, ohne irgendetwas zu verharmlosen. Bei aller verständlichen Ausbreitung von Düsternis und Problemen im Theater für ein junges Publikum ein angenehmer Gegenpol. Einen der drei Festival-Preise 2018, dotiert mit 3000 € erhält das Theater Marabu für seine Produktion „Der Bär, der nicht da war“ nach dem Bilderbuch von Oren Lavie in der Regie von Claus Overkamp (in Koproduktion mit Junges Nationaltheater Mannhein und Beethovenfest Bonn).

 

„Der Bär, der nicht da war“ eingeladen zu WESTWIND 2018

Die Jury des diesjährigen WESTWIND Festivals hat gesichtet, getagt und von knapp 40 Bewerbungen 11 bemerkenswerte Inszenierungen eingeladen.
Mit dabei: „Der Bär, der nicht da war“.  Zu sehen am So.13.05.18 um 15 Uhr und Mo. 14.05.18 um 10 Uhr in der Comedia Colonia. Wir freuen uns bärig!!!

„Der Bär, der nicht da war“ eingeladen zu KUSS / KUCK!SCHAU!SPIEL! 2018

KUSS ist das hessisches Landestreffen der Kinder-und Jugendtheater, der auch der Arbeitskreis der Kinder- und Jugendtheater in Rheinland-Pfalz und des Saarlands angehören. Jedes Jahr werden die herausragenden Produktionen im Theater für junges Publikum aus den Landesverbänden gezeigt und um ausgewählte nationale und internationale Gastspiele erweitert.

KUSS ist aus seiner Tradition heraus einerseits ein Publikumsfestival für die Region, aber andererseits auch ein Forum für alle Theatermacher, um gemeinsam an der beständigen Qualitätssteigerung im Kinder- und Jugendtheater zu arbeiten. Als eine inzwischen bundesweit anerkannte Marke für Qualität wird  der mit 2.000 Euro dotierte Marburger Kinder- und Jugendtheaterpreis vom »Freundeskreis Hessisches Landestheater Marburg e.V.« vergeben.

„Der Bär, der nicht da war“ spielt am 12.03.2018 um 10 Uhr im Landestheater Marburg (Black Box)!

Hier das vollständige Programm: KUSS_broschüre_2018_web

 

 

„Und auch so bitterkalt“ ausgewählt als „Junges Theater NRW 2018/19“!

In der vom Kultursekretariat NRW geförderten Spielreihe „Junges Theater NRW“ werden je Spielzeit bis zu fünf Theaterproduktion von einer Jury ausgewählt, die durch NRW touren. Mit dabei in der Spielzeit 2018/19 ist unsere Inszenierung des Romans „Und auch so bitterkalt“ von Lara Schützsack. Wir freuen uns mit dieser ausgewöhnlichen Inszenierung dabei zu sein.

Hier das vollständige Programm mit allen weiteren Informationen für Veranstalter und Veranstalterinnen.

Junges Theater 2018 – 2019

Theater als Ort der Freiheit


Das Theater für junges Publikum beschreibt das Theatermagazin „Die Deutsche Bühne“  (02/2017) als „Ort der Freiheit“ und postuliert „ …eine klare Sicht auf unsere Gesellschaft und die ernst gemeinte Einladung, gemeinsam mit dem jungen Publikum aus dem Theater einen Ort zu machen, der sich die Freiheit nimmt, Kunst zu machen. Einige Theater- macher tun dies bereits. Und das nicht erst seit gestern und mit beachtenswerten Ergebnissen.“ Dazu ghören auch „… eigenständige Häuser wie das Bonner Theater Marabu inklusive seines Jungen Ensembles, das zuletzt mit Gerhard Meisters „In meinem Hals steckt eine Weltkugel“ ebenfalls einen entschlossenen Schritt in Richtung Spartenöffnung vorgelegt hat und das mit einem jugendlichen Partizipationsprojekt, das gleichermaßen klug wie politisch Stellung zur aktuellen Weltlage bezieht.“

 

 

Theater Marabu erhält den INTHEGA Preis 2015

Inthega Preis

Das Theater Marabu erhält den Kinder- und Jugendtheaterpreis des INTHEGA-Vorstands für richtungsweisendes Kinder- und Jugendtheater. In der Laudatio heißt es:

„Es ist ein Vergnügen heute ein professionelles freies Theater auszuzeichnen, das seit über zwanzig Jahren mit großem Engagement seinen künstlerischen vielfältigen Weg in viele Richtungen sehr zielstrebig geht. Faszinierend ist neben der immer ernsthaft betriebenen künstlerischen Arbeit in viele ganz unterschiedliche Richtungen die Kreativität, die allem zu Grunde liegt.“

Der Preis der „Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.“ wird seit 2009  einmal jährlich im Rahmen der INTHEGA-Herbsttagung verliehen und ist undotiert.
Die Preisverleihung fand am 19. Oktober in Bielefeld statt.

Der ASSITEJ Preis 2015 geht an das Theater Marabu

Verband der Theater für junges Publikum würdigt Engagement für die Kunst für Kinder und Jugendliche.

Assitej Preis webDas Theater Marabu aus Bonn, vertreten durch die Gründer Tina Jücker und Claus Overkamp, wurde für seinen Beitrag zur Entwicklung der Theaterlandschaft in Deutschland geehrt. Als freies Theater wirkt das Theater Marabu seit vielen Jahren impulsgebend sowohl im Bereich der Regie als auch in der Theaterpädagogik. Es entwickelt neue Wege des Wissenstransfers ebenso wie kulturpolitisch zukunftsweisende Kooperationsformen, so Laudatorin Jutta M. Staerk, künstlerische Leiterin des COMEDIA Theaters in Köln.

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