Altersempfehlung: 14+

Am Anfang war die Berührung. Michelangelo zeigt diesen Moment in seinem Fresko „Die Erschaffung Adams“. Der Mensch wird lebendig durch die göttliche Berührung. Seitdem ist viel passiert. Smartphone, Tastatur und Touchscreen machen den Großteil unser Alltagsberührungen aus. Sie ermöglichen uns den Kontakt über den ganzen Erdball, ohne dass wir uns dafür nah sein müssen. Zudem hat die Pandemie Berührungen von Mensch zun Mensch als Gesundheitsrisiko in unser Bewusstsein dringen lassen, weshalb diese nun auch weniger stattfinden. Wir bleiben aber soziale Wesen und brauchen den physischen Kontakt. Berührungen sind lebensnotwendig für uns und ihre Abwesenheit schädigt Körper und Geist.

In TOUCH untersuchen fünf  Spieler*innen des jungen Ensemble aus der Perspektive einer DJ, eines Tätowierers, einer Bestatterin, eines Gamer und einer Forscherin die Bedeutung von Berührungen und was sie mit uns machen. In schnellen und harten Schnitten werden die verschiedenen Perspektiven auf das Thema miteinander verschränkt, ergänzen und kommentieren sich und schaffen humorvolle und berührende Einblicke in das, was uns unter die Haut geht.

Eine  Gemeinschaftsproduktion des Jungen Ensemble Marabu J.E.M.

Künstlerische Leitung: Tina Jücker, Claus Overkamp
Kostüme: Regina Rösing
Theaterpädagogik: N.N.
Lichtdesign: N.N.
Spiel:  Kai Gerschlauer, Heike Kubotsch, Agnes Nagy, Sonja Nellinger, Alex Preis
Dauer: 60 Minuten
Uraufführung: 21.08.2021
Grafik: Alex Preis
Fotos: N.N.

gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Stadt Bonn