Benefiz Veranstaltungen für die „Notfallhilfe Ukraine“

Der Krieg in der Ukraine macht uns alle fassunglos! Als würden nicht ohnehin viel zu viele Menschen auf der Welt leiden und als hätte die Pandemie nicht genug Opfer gekostet, gibt es jetzt auch noch einen Krieg, mitten in Europa. Nicht das es diesen nicht in der Ostukraine bereits gegeben hätte, aber das Ausmaß der skrupellosen Gewalt gegen Zivilisten und darunter viele Kinder erschüttert uns bis ins Mark.

Das ASSITEJ Manifest verweist auf Artikel 13 und 31 der UN-Kinderrechtskonvention. Das Kinderrecht auf gleichberechtigte Teilhabe an Kunst und Kultur ist für unsere Arbeit elementar.
Der Angriff auf die Ukraine, dieser Krieg in Europa, wird geführt, obwohl auch Russland die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet hat. Auch die russische Regierung hat sich verpflichtet, das Wohl des Kindes (Artikel 3) immer an die erste Stelle zu setzen, wo Kinder und Jugendliche betroffen sind. Dies gilt weltweit.

Ein Krieg trifft alle Menschen, bringt sie in Lebensgefahr, zerstört ihre Lebensgrundlage, reißt Familien und Lebensgemeinschaften auseinander, zwingt Jugendliche dazu, Soldat*innen zu werden und tötet Mitmenschen. Nun ist ein Krieg in Europa Realität geworden und wir treten mit Kunst und Kultur, mit Kreativität und Solidarität für Frieden ein. Frieden ist die Voraussetzung für eine Welt, in der Kinder und Jugendliche selbstbestimmt aufwachsen und ihre Umgebung mitgestalten können. Frieden ist Voraussetzung für eine Welt, in der die Rechte von Kindern und Jugendlichen ernstgenommen werden.

Wir tun, was wir tun können und spielen weiter Theater für eine bessere Welt, schaffen Utopien für ein friedliches und soldarisches Miteinander oder legen die Finger in Wunde gesellschaftlicher Missstände. Eines dieser Stücke, das die Despoten dieser Welt klar benennt ist die Konferenz der Vögel.

Wir spielen dieses Stück am 18.03. und 19.03. um jeweils 19 Uhr als BENEFIZ Veranstaltung. Der Eintritt beider Aufführungen wird an die „Notfallhilfe Ukraine“ des Kinderhilfswerk UNICEF gespendet. Kommet zuhauf!