Irgendwo zwischen Schuld und Verantwortung halten unsere Gedanken an. Wir frieren ein. Bis wieder etwas passiert und wir uns schuldig fühlen, weil wir nichts dagegen unternommen haben. Weil wir eigentlich Haltung zeigen, Verantwortungen übernehmen sollten. Wir drehen uns im Kreis. Immer wieder.
Was passiert, wenn dieses Sich-im-Kreisdrehen zur Normalität wird?
Wenn sich das Widersetzen zu schwer anfühlt oder man Angst davor hat, für etwas einzustehen, damit sich Geschichte nicht wiederholt?
Wir lösen uns aus unseren Gedanken, stehen auf, stolpern über Hindernisse, lernen sie zu bezwingen und anzupacken!
Siebzehn Jugendliche verhandeln, wie Verantwortung übernehmen aussehen kann, wie wir auftauen können und erproben den Widerstand.
SAVE THE DATE!
Im Anschluss an die Vorstellung am 12. Juni findet um 19 Uhr ein Nachgespräch zur Inszenierung mit dem Ensemble statt. Als Gesprächspartner sind u.a. Jonas Blum, Bildungsreferent der Gedenkstätte und NS Dokumentationsstätte in Bonn sowie Amel Musija von Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V. dabei. Die Moderation übernimmt Marit Leni May für die Organisation Youmocracy. Marit war zudem bei der Produktion „Be rich or die trying“ im Teen Ensemble Marabu und ist jetzt Mitglied im aktuellen Jungen Ensemble Marabu, das im September Premiere mit einer neuen Produktion haben wird.
https://gedenkstaette.bonn.de/
Das Projekt Teen Ensemble Marabu wird gefördert vom Land NRW im Rahmen der Konzeptionsförderung 2023-2025 des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
