Labor für ungewöhnliche Maßnahmen – Zukunftsvision oder Zerstörungsphantasie?!

Für neugierige Jugendliche ab 14 Jahren

Klimawandel, Welthunger, Krieg – die Themen sind erschlagend und überfordernd und manchmal möchte man lieber Augen und Ohren davor verschließen? Was tun, wenn viele sagen, es ist schon zu spät, man aber die Zukunft noch vor sich hat? Wenn Politiker und Erwachsene auch keine Antworten wissen? Und als Einzelner kann ich auch nichts machen – oder? Wir stellen Fragen, suchen Antworten, probieren Ungewöhnliches, proben die Revolution und überlegen uns kleine Schritte für große Wege. Wie das gehen soll? Das hängt von euch ab.

In diesem viertägigen Labor geht es darum Ideen zu entwickeln, große Schritte zu wagen, Verrücktes zu denken und Konkretes zu tun. Wir erforschen unsere Visionen von Zukunft – jetzt!

Ob philosophieren, forschen, künstlerisch gestalten, Reden schwingen, spielen, etc. – Ideen für die ersten Schritte und ungewöhnliche Forschungsmethoden gibt es viele – das Experiment ist, sie im Alltag praktisch auszuprobieren.

Aus organisatorischen Gründen verschoben in den Herbst 2017!!!

im Rahmen von

Spracherwerb mit allen Sinnen
In Zusammenarbeit mit der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule findet unter der Leitung von Birgit Günster von November 2016 bis April 2017 ein theaterpädagogisches Projekt mit den internationalen Klassen der Schule statt. Das Pilotprojekt unterstützt über die eigene spielerische und künstlerische Praxis und den Besuch von Theateraufführungen und Kunstausstellungen Teil des Konzeptes den Spracherwerb der Schüler*innen. Gefördert wird es vom Bonner Spendenparlament

Rechercheprojekt zum Thema „Flucht und Heimat“ am Theater Marabu

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Unter der Leitung der Theaterpädagogin Birgit  Günster und mit Unterstützung von Christina Gehre, Stipendiatin des Förderprogramms des Landes NRW, und der Praktikantin Katharina Saga recherchierten seit April zwei Kindergruppen – 10 Kinder im Alter vor 8 und 9 Jahren der OGS des Grundschulverbundes Marienschule-Nordschule und die Klasse 5D der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel – zu den Themen Flucht, Vertreibung und Heimat.

Hier die Pressemeldung dazu vom 24.05.2017

Ausgangspunkt waren Fragen zum Thema Heimat. Was ist Heimat, warum verlassen Menschen diese, was braucht ein Mensch, der hier neu ankommt? Dazu haben die Kinder untereinander Interviews geführt, Lieblingsorte und Rückzugsorte fotografiert oder gemalt und Gegenstände ausgesucht, die für sie Heimat symbolisieren. Fotos von Orten in Bonn, die sie Neuankommenden unbedingt zeigen würden oder Orte der Begegnung an der eigenen Schule sind weitere ergänzende Eindrücke, die gesammelt wurden. Eine Exkursion zum Zentrallager für Sachspenden in Bonn, bei der sie selbst mitsortieren konnten und Interviews mit den Mitarbeiter_innen führten, vermittelten einen ganz praktischen Zugang zu dem Thema. Darüber hinaus haben die Kinder Interviews mit Passanten in Bonn und dem zuständigen Schulsozialarbeiter geführt.
Ihr Recherche-Materialhaben die Kinder am Montag den 23. Mai um 14 Uhr gemeinsam dem Theater Marabu übergeben. Ausgehend von dem Material wird das Theater Marabu gemeinsam mit dem Bonner Autor Lothar Kittstein ein Theaterstück für Kinder ab 6 Jahren zum dem Themenkomplex Heimat und Flucht entwickeln. Die Autorenarbeit wird über das Förderprogramm des deutschen Kinder- und Jugendtheaterzentrums in Frankfurt für Autorinnen und Autoren „Nah dran!“ gefördert. Das Rechercheprojekt mit den Kindern wird vom Bonner Spendenparlament und dem Rotary Club Bonn Süd – Bad Godesberg finanziell unterstützt. Die Uraufführung des fertigen Stückes wird im Frühjahr 2017 am Theater Marabu stattfinden.
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Leitung Recherche-Projekt: Birgit Günster
Mitarbeit: Christina Gehre, Katharina Saga

Förderung: Bonner Spendenparlament und dem Rotary Club Bonn Süd – Bad Godesberg
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Stückentwicklung:
Autor: Lothar Kittsein
Regie: Claus Overkamp
Dramaturgie: Tina Jücker
Schauspiel: Alexander Prizkau, Jaschar Markazi Noubar

Die Autorenarbeit wird über das Förderprogramm des deutschen Kinder- und Jugendtheaterzentrums in Frankfurt für Autorinnen und Autoren „Nah dran!“ gefördert